. kreisky — tagebuch
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Franz

Franz / 22. 07. 2010, 23:52
Krass: Wundersame Musikvermehrung

Mit 30 Min. Kreiskymusik ins Studio, mit 50 wieder heim - wie gehts denn denen!?!?!
Franz

Franz / 20. 07. 2010, 11:10
Studio-Ticker

7 Nummern (instrumental) im Kasten.
Hörproben bei Ostwind all over Klagenfurt.

Franz

Franz / 09. 07. 2010, 21:35
Kreisky, die Krake

Nachdem sich hier schon länger nichts getan hat, lass ich mal wieder ein paar Infos rüberwachsen, aber nur kryptisch, kurz und spannend: Ende nächster Woche gehts wieder zum Fuzzman ins Studio, nach Klagenfurt, um eine Handvoll Nummern aufzunehmen, mehr als die Hälfte davon mit einem Beistrich im Titel - darunter die Band-Favs Scheiße, Schauspieler und Das schwarze, schwarze Meer - woran man schon deutlich eine gewisse Qualität ablesen kann. Mit einem baldigen Album braucht deswegen aber keiner rechnen, so schnell schießen die Kreiskys nicht.
Mehr dann, wenns mehr gibt...

PS: Weil ichs grad via Live-Ticker reingekriegt hab: Wir gratulieren unserem oftmaligen Live-Techniker Thomas zum Erhalt eines neuwertigen Sohnes!
Klaus

Klaus / 17. 03. 2010, 21:36
Let's make lots of money (version allemande)





Gregor

Gregor / 22. 01. 2010, 19:15
White Line Fever in the Deutschland

Deutschland in aller Kürze. Vier Konzerte, viele Kilometers, vier zufriedene Musiker, ein super Hannes am Steuer, ein super Dannermichi am Mischpult, ein Abstecher nach Holland und eine Saukälte.

Erster Halt, Hamburg. Abfahrt um Mitternacht, Ankunft zwölf Stunden später im Hotel Figaro in St. Pauli. In Hamburg sei es so kalt, sagt man uns, wie seit Jahren nicht mehr. Nach Mittagessen und Plattenshoppen wurde Schlaf nachgeholt, am Abend gings in den Grünen Jäger, eine Art Knusperhäuschen zwischen Wohnhäusern und einem Diskont-Großmarkt. Dem wohl hässlichsten der Welt, wie der fachkundige Offenhuber anmerkt. Aber immerhin, die verkaufen da einfach alles was es gibt, auch nicht schlecht. Der zum Backstageraum umgewidmete erste Stock war zwar riesig, aber eben dadurch unheizbar. Warm ist uns bzw. ist das Hamburger Publikum mit der Musik geworden. Gutes Konzert, gutes Geplauder im Anschluss. Aftershow-Ausklang mit Daniel Johnston.

Groningen, Holland, Eurosonic-Festival. Nach einer angenehmen Fahrt eine angenehme Überraschung, nämlich ein lässiges 4-Sterne-Hotel. Offenhuber hat gleich ein Vollbad genommen, ich die Massagedusche genossen. Alte Männer und so. Frisch gewandet ging es in die Muziekschool (wo anscheinend Kurse für Instant Composing angeboten werden, lässig… Bei mir hats früher im Dorf nur Blockflötenunterricht gegeben). Vor dem Konzert um Mitternacht haben uns sehr freundliche und gut vorbereitete Menschen vom WDR-Rockpalast interviewt. Alkohol hat es Backstage nicht für uns, wohl aber für die andere Band gegeben, mit der wir uns den Raum geteilt haben. Ein Missverständnis, wie sich später aufklärte. Das Konzert, vom Rockpalast mitgefilmt, war zu dem Hamburg-Warm-Up noch einmal eine schöne Steigerung, dem internationalen Publikum hats getaugt, auch wenn die meisten Leute die Texte wohl nicht ganz verstanden haben. Uns hats auch getaugt. Außerdem, Grant is an international language. Ein Ire schreibt zum Beispiel hier von "Mark E Smith on steroids moves" und "deadly tunes". Und wir wurden wohl nach Frankreich eingeladen. Spitze.

Köln. Diffuses Licht im Blue Shell. Das war nämlich, seinem Namen entsprechen, durchgehend mit blauen Neonröhren ausgeleuchtet. Was einem irgendwann die Farbwahrnehmung komplett zusammenhaut. Mit uns haben The Law aus Schottland gespielt. Deren Sänger spricht ein derart derbes Schottisch, dass ihn selbst seine Bandkollegen die halbe Zeit nicht verstehen. Die wiederum haben wir die halbe Zeit nicht verstanden. Aber insgesamt haben wir uns anscheinend sehr gut verstanden. "Yeah man, that's good man, that's good", dazu beide Daumen hoch. Das Publikum war uns und den Schotten gewogen, bei denen haben allerdings ein paar mehr Mädchen getanzt. Bei uns die Typen. Auf der Fahrt nach Karlsruhe hat sich Wenzl für den Fisch und ich mich für das traurige Huhn an irgendeiner Raststätte entschieden - ganz schlecht. Die anderen für Fastfood - vernünftig. Ein Stamperl Vodka wurde - aus Vernunftgründen - gekippt und hat erfolgreich das vernichtet, was in dem von uns gewählten Essen wohl schon seit Tagen auf ein Opfer gewartet hat. Nehmt das, Bakterien!

Karlsruhe dann. Eigentlich das Highlight der Mini-Tour. Wir wurden von freundlichen Menschen empfangen, die uns erzählt habe, dass der Wirt nebenan immer Kreisky auflegt, was wohl schon einige Neugier auf uns geweckt hat. Vor dem Konzert gabs selbstgekochtes Essen für uns in einer nahen Wohnung mit Fototapete. Das beste Essen seit langer Zeit in Wirklichkeit, für eine Kulinarik-Band wie Kreisky durchaus wichtig und stimmungsmitentscheidend. Bei der Rückkehr ins Kohi dann die für uns halbwegs überraschende Feststellung: der Laden ist gesteckt voll, Leute mit der Bitte um Einlass müssen weggeschickt werden. Öha, wie der gelernte Landmensch sagt. Stimmung super, Vorband super, Publikum super, ergo Konzert super.

Als halbwegs fatal erwies sich die Entscheidung, nach dem Konzert noch nach Wien aufzubrechen. Pünktlich zur Abfahrt hat es zu schneien und batzen angefangen, die Fahrt hat ewig gedauert. Sechs überdurchschnittlich große Menschen in einem Sechssitzer, schon mal ausprobiert? Bei der Rückkehr am späten Vormittag dann noch ein guter Lacher zum Abschluss: Alfons Haider, "Ich bereue".

Gute Tour!
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