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09. 09. 2008 Leute wie wir müssen fort, Jacqueline! Geschafft, die Entzugserscheinungen haben ein Ende – es gibt eine neue Kreisky-Single namens Jacqueline. Das Stück erscheint dieser Tage auf NAME, einer Compilation aus dem Qualitätshaus Pumpkin Records, auf der sich nur Stücke mit Menschennamen befinden. Etwa Dorothea von Bell Etage oder Vera von David Lipp & die Liebe, um nur ein paar besonders gelungene Stücke zu nennen. |
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Martin / 26. 09. 2008, 18:53 Der Fuzzroom ist ja kein Kellerloch im Einfamilienspeckgürtel von Klagenfurt, sondern eingebettet in ein Großatelier, in dem unter anderem die gleichermaßen honorigen wie auch abgedrehten Herren und Damen wie Richie Klammer (the crazy horse, Orchester 33 1/3, Trio exclusiv, uvm.), Heiko und Uwe Bressnik der Kunstsportgruppe ihr Tagwerk zwischen Kunst, Musik und Backgammon vollbringen. Zur Veranschaulichung eine kurze Impression aus dem Fuzzroom: Herr Klammer stürmt durch die Schwingtür zu uns herein und gibt gleich mal sein Statement zu unserer Musik ab: "Der Hund schreit wie am Spieß und hat einen hellblauen Pullover an...". Nächster Satz: "Geleck, die Pizza war fettig, wem gehört der Taiga Vodka?" Generell merken wir langsam, dass wir uns mit unserer Soundclashfehde mit Fuzzman einen sehr angriffslustigen und schwer auszurechnenden Gegner geschaffen haben- wir hätten ihn vielleicht nicht schon im vorhinein einweihen sollen, schlafende Hunde soll man nicht wecken. Der Ton kippt zusehends, die Tendenz geht weg vom guten Zureden und Loben hin zum launigen Blossstellen unserer Defizite am Instrument. Dafür sieht es nach einem sehenswerten und unterhaltsamen, weil niederträchtigen Zusammentreffen beim FM4 Soundclash aus, wenn auch eventuell nur die niederen Instinkte befriedigt werden. Musikalisch merken wir, dass das neue Material tendenziell eher zuviel statt zuwenig Watschen austeilt, es wird rau und nur bedingt Pop. Die Instrumentalspuren haben wir nun offenbar alle reingeknallt, die Stimmen werden nicht ganz fertig, davon war aber auszugehen. Gesundheitlich haben wir neben dem Studioarbeitsmodus den Vormittag ganz der Regeneration gewidmet- krank bis 13h, dann wird gearbeitet. Linderung verschaffte ein auf hartnäckiges Betreiben von Kollegen Tischberger angeschaffter Radiator- der billigste, der zu unserer Freude den schlechtesten Wirkungsgrad besitzt und somit unseren Heizkostensparmeister Wirt nachträgliche Schmerzen im Geldbörserl bescheren wird. Schmerzlich für die Kreiskyboys ist die vorzeitige Rückbeorderung unseres Spitzenbassisten Gregor Spleenberger nach Wien, weil die offenbar auch vor Irrsinn und lieblichen Melodien strotzende neue Mord-Platte mit dem Titel "Fun Fun Fun" dessen goldene Ohren benötigt. Bis Dienstag, 30.9. muss das Ding fertig sein, dann ist Dr. Dorfbauer, unser Soundchef am Mischpult, im London der Nuller Jahre tätig, ein ebenfalls vielbeschäftigter Mann. Auf diesem Weg die besten Grüße nach Wien! Wir sind hochzufrieden und kühlen schon mal den Schampus ein, Cheers, eure Kreiskybuben. |