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04. 10. 2011 MIAU! Da ist uns wieder mal was gelungen. LIVE 14.10. NÜRNBERG, nürnberg.pop 15.10. LINZ, Posthof 21.10. WIEN, Flex 22.10. MÜNCHEN, Muffathalle (FM4-Fest) 25.10. JUDENBURG, Festsaal im Zentrum 26.10. DORNBIRN, Spielboden |
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Franz / 27. 04. 2011, 14:30 Was für ein Trubel/Trouble: Zwei Mal wöchentlich im Proberaum Blut schwitzen, damit wir demnächst auf Tour ein lässiges Set mit vielen frischen Stücken und einigen seltener gespielten Nuggets präsentieren können, Tour organisieren, T-Shirts drucken, Dutzende Packerl mit im hauseigenen Online-Shop bestellten Troubles zur Post schleppen - das hat man nun vom sturen DIY. Und doch ist es würdig und recht.
Zudem herrscht natürlich Promo. Komischerweise geht’s bei uns in Interviews immer sehr, sehr viel um die Texte. Komisch deshalb, weil die Texte doch gerade das eine Element an so einer Platte sind, das ohnehin schon aus Worten besteht. Dabei ist es doch mindestens genauso interessant, beispielsweise, wie man mit Musik fiktive Räume erzeugt. Außerdem schreib ich meine Texte eh so, dass ein jeder mittelgebildete und musikinteressierte Hörer sich an den richtigen Stellen auskennt. Andererseits: Wenn sich wer so versteigt wie Jens-Christian Rabe im SZ-Feuilleton, der uns und den Kollegen von 206 und Ja, Panik attestiert, „plumpe pubertäre Wut“ zu fabrizieren und als quasi Kaisers neue Kleider zu verkaufen, wo doch „gegen etwas Falsches zu sein, längst nicht mehr bedeutet, auf der richtigen Seite zu stehen“, dann singen wir wohl doch nicht deutlich genug. Genau da drum geht’s ja! Der Angriff ist schwammig, weil die Ziele schwammig sind. It’s about the Schwammigkeit! Näher als mit präziser Unpräzision ist unserer Zeit nicht zu kommen - falls man so etwas überhaupt ausgerechnet von Popmusik verlangt. Gut, die Generationen 68 (43 Jahre her) und 76 (35 Jahre her) verlangen das. Sollen lieber froh sein, dass es mal nicht nur laschen Romantikpop, der ja trotzdem immer noch ca. 98% des Deutschrock-Bruttosozialprodukts ausmacht, zu hören gibt. |