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Kreisky
Katalog

Kreisky

Kreisky

1. Probleme mit der Fragestellung
2. Wo Woman ist, da ist auch Cry
3. Verschollen in Europa
4. Vandalen
5. Energie
6. Nichtschwimmer
7. Rolltreppe
8. Autofahrten
9. Alte Männer wie wir regieren die Welt
10. Zucker
11. Halleluja
12. Mit der Musik kamen die Spinner
Aufnahme: Florian Dorfbauer
Studio: Tonstudio Noyz Wien
Mix: Lelo Brossmann, Florian Dorfbauer
Mastering: Alex Jöchtl
Artwork: Klaus Mitter
Wohnzimmer Records 2007

Ursprünglich 2005 als rockmusikalische Fortsetzung von Gelée Royale, dem Homerecording-Weird-Pop-Projekt von Martin Max Offenhuber und Franz Adrian Wenzl, gedacht, machen Kreisky unter eigenem Namen und eigenem Sound bald erstaunlichen Wirbel, hochkarätige Konzerteinladungen und Label-Deal mit Wohnzimmer Records inklusive. Die Lautstärke ist auf dem Debüt ist noch vergleichsweise gemäßigt, die Vorgängerbands sind noch rauszuhören, aber die Richtung ist klar, neu und frisch und inspiriert nicht wenige andere Bands, ebenfalls einen Zahn zuzulegen, nach den deutschpoptechnisch doch recht zähflüssigen frühen Nullerjahren. “Vandalen”, “Halleluja”, “Alte Männer wie wir regieren die Welt” oder “Energie” werden von der Band immer noch gern live gespielt.

„Das beste aus unseren Breiten seit verdammt lang!“ Der Standard

„Heftiger Indie-Pop mit heftigen Texten. Toll!“ Kurier

Meine Schuld, meine Schuld, meine grosse Schuld

Meine Schuld, meine Schuld, meine grosse Schuld

1. Die Motoren
2. Geladene Gewehre
3. Asthma
4. Die dummen Schweine
5. Dow Jones
6. So schöne Zähne
7. Feinde
8. Glitzer
9. Auf Ledersitze weint man nicht
10. Die Menschen sind schlecht
Aufnahme: Herwig 'Fuzzman' Zamernik
Studio: Fuzzroom Klagenfurt
Mix: Herwig 'Fuzzman' Zamernik
Mastering: Michael Danner
Artwork: Klaus Mitter
Wohnzimmer Records 2009

Ein vergleichsweise kleiner Sprung für die Menschheit, ein Quantensprung für die Band. Härter, lauter, kompromissloser, weiter weg von dem, was die Anderen machen. Einige der besten Kreisky-Songs stammen von dieser Platte, nicht zuletzt der traditionelle Show-Closer, das hier neunminütige “Die Menschen sind schlecht”. Nix Füller, nur Knüller.
FM4-Im-Sumpf-Platte-des Jahres
2009, auch im Musikexpress in den Jahrescharts.

„Mit Kreisky könnte die deutschsprachige Rockmusik wieder aus der Falle der Belanglosigkeit herausfinden. Ihre Kunst, ihre Kunst, ihre große Kunst.“ FAZ

„So einen monströsen Wall of Sound, so eine Ich-trete-dir-in-den-Bauch-Gitarre muss man erst mal hinkriegen. […] Kreisky haben den Sound der Zielgruppe "Feel No Good" neu entdeckt.“ Musikexpress

„So toll kann Rock aus Österreich klingen: Dieses Album klingt, als hätte man mit der Flinte auf ein FM4 spielendes Radio geschossen und die Trümmer neu zusammengesetzt – und trotzdem nach Pop.“ Kurier

"Die dunkle Seite der österreichischen Seele, exekutiert mit hartem Riffrock zwischen Stooges, The Birthday Party und Grunge Rock, gebrochen durch Befindlichkeiten, von denen wir immer nichts wissen wollen. Ganz groß!“ Der Standard

Trouble

Trouble

1. Ihr Hunde, lasst mich los
2. Scheisse, Schauspieler
3. Bitte Bitte
4. Die, die immer gewinnen
5. In der Prärie
6. Menschen brauchen Liebe
7. Olympique Marseille
8. Schliess Frieden
9. Das schwarze, schwarze Meer
Aufnahme: Herwig 'Fuzzman' Zamernik
Studio: Fuzzroom Klagenfurt
Mix: Oliver 'Ollmann' Brunbauer
Mastering: Michael Danner
Artwork: Klaus Mitter
Wohnzimmer Records / Buback Tonträger 2011

Ein drittes Album, an dem sich, wie es sich gehört, die Geister scheiden. Für viele Kreiskys Beste, für andere nur unter körperlichen Schmerzen hörbar. Sollen sich mal nicht so anstellen. Auf jeden Fall ist hier eine Band zu hören, die ihren Sound gefunden hat, ihr Vokabular beherrscht und mit Gusto zelebriert.
Mit den Clips zu "Scheiße, Schauspieler" und "Bitte bitte" (das Katzenvideo) krönen sich Kreisky offiziell zum "Meisterbund für Musikvideos" (Spex)


„Ein giftelndes, grantelndes Noise-Meisterwerk“
FM4

„Eine ernste Band, begeisternd klare Musik.“ FAZ

„Klug und gefährlich … eine große und eigentlich gar nicht so grantige Band.“ Profil

„Mit ihrem dritten Album zementieren die Querulanten-Rocker von Kreisky ihren Ruf als beste Band Österreichs - ja, sogar des deutschsprachigen Raums.“ Kronen Zeitung

„So oft wird von der Zukunft des Rock geredet, hier kann man sie hören.“ Culturmag

Brüssel

Brüssel

1. Brüssel
Aufnahme: Herwig 'Fuzzman' Zamernik
Studio: Fuzzroom Klagenfurt
Mix: Oliver 'Ollmann' Brunbauer
Mastering: Michael Danner
Artwork: Klaus Mitter
Wilhelm Show Me The Major Label 2012
Eine recht gelungene Nummer, spontan während den Trouble-Aufnahmen entstanden, die aber nicht zeitgerecht zum Album fertig geworden ist. Gern als Konzert-Operner gespielt. Hübsches Sammlerteil auf transparentroter Schallfolie.
Selbe Stadt, anderer Planet

Selbe Stadt, anderer Planet

1. Selbe Stadt, anderer Planet
2. Körper an Körper
3. Unser gewonnenster Krieg
4. Feeling
Aufnahme: Oliver 'Ollmann' Brunbauer
Studio: Konzerthaus Wien/Studio der Wr. Symphoniker
Mix: Oliver 'Ollmann' Brunbauer
Mastering: Horst Pfaffelmayer
Artwork: Klaus Mitter
Wohnzimmer Records 2013

Vorbote zum Blick auf die Alpen-Album mit 3 anderweitig unveröffentlichten Nummern. Das klingt theoretisch nach Sekundärware, praktisch aber 1a!

 

Blick auf die Alpen

Blick auf die Alpen

1. Wir Unterhaltenen
2. Selbe Stadt, anderer Planet
3. Pipelines
4. Weinkrämpfe
5. Die Wildnis
6. Rinderhälften
7. Wir machen uns Sorgen um dich
8. Blick auf die Alpen
9. Todesstern
Aufnahme: Oliver 'Ollmann' Brunbauer
Studio: Konzerthaus Wien/Studio der Wr. Symphoniker
Mix: Oliver 'Ollmann' Brunbauer
Mastering: Chris Potter
Artwork: Klaus Mitter
Wohnzimmer Records / Buback Tonträger 2014

Wie jedes Kreisky-Album: ihr bestes. Die Cover-Grafik gibt die Richtung vor: Heller, breiter, vielfältiger in Thematik und Sound. Viele, viele Stunden im Proberaum und im Studio der Wiener Symphoniker sind in dieses abwechslungsreichste Kreisky-Album und seine Partner-EP "Selbe Stadt, anderer Planet" geflossen. Und man hörts.

„Eine phänomenale Mischung aus schlecht ausgeschlafenem Avantgarde-Rock und erlösungssüchtigem Beat.“ Süddeutsche Zeitung

„Blick auf die Alpen wird heuer nicht mehr zu toppen sein.“ Kronen Zeitung

„Mit ihrem neuen Album erreichen Kreisky die Klarheit und Weitsicht eines Sonnentags in den Alpen.“ Spex

„Eines der besten deutschsprachigen Rockalben der letzten Jahre.“ Tonspion

„Kreisky spielen ab nun in einer Liga mit den großen deutschsprachigen Rockbands.“ BR Zündfunk

„Ihr bisheriges Meisterstück!“ Falter

Vor Publikum

Vor Publikum

1. Blick auf die Alpen
2. Vandalen
3. Du leuchtest
4. Bitte bitte
5. Todesstern
6. Feinde
7. Die Menschen sind schlecht
Aufnahme: Friedrich Trondl
Live-Location: Radiokulturhaus Wien
Mix: Oliver 'Ollmann' Brunbauer
Mastering: Michael Heilrath
Artwork: Klaus Mitter
Wohnzimmer Records 2015

Ein Live-Album von klassischem Format. Kein komplettes Konzert, wie es bei der Übertragung von der Bühne auf Platte nur verlieren kann, keine lieblos von der DVD gezogene Tonspur, sondern eine Auswahl von Hits und Deep Cuts, teils völlig anders arrangiert als in den Studioversionen (Todesstern), teils deutlich angespitzt dargeboten (Vandalen, Bitte bitte). Dazu eine ohrenzerfetzende Version des Live-Staples "Die Menschen sind schlecht" und die Kreisky-Aneignung des Gelée Royale-Evergreens "Du leuchtest". In Summe: Relativ perfekt.

Blitz

Blitz

1. Bauch Bein Po
2. Veteranen der vertanen Chance
3. Ein braves Pferd
4. Ein Depp des 20. Jahrhunderts
5. Ich löse mich auf
6. Saalbach-Hinterglemm
7. Mon General
8. Autokauf ist Männersache
9. Oh nein, die verlieben sich
10. Sudoku
Aufnahme: Gregor Tischberger & Mathias Kastner
Studio: GoldLack Studio Wien
Mix: Alex 'Feia' Tomann
Mastering: Martin Scheer
Artwork: Klaus Mitter
Wohnzimmer Records 2018

Kreisky neu: Der schimpfende Mensch, der vielen Kreisky-Songs die Perspektive lieh, ist vom Querulanten, der sich an der Supermarktkasse über den Joghurtpreis beschwert, erst zum „Wutbürger“ und dann zum Präsidenten der Vereinigen Staaten geworden.
"Blitz" ist die passende Antwort: der Versuch einer leichten, direkten, spontanen Pop-Platte. Neu ist dabei auch die Kürze, Präzision und Direktheit der zehn selbstproduzierten Stücke. Und diese Direktheit hat System: Vom Schreiben einer Nummer bis zur ersten Aufnahme sind oft nur wenige Stunden vergangen, die Musik sollte möglichst frisch und ungeniert auf die fertige Platte gelangen. Auf den ersten Blick mögen Songs wie Singleauskoppelung „Ein braves Pferd“ (Manhorsing-Video!) sogar albern wirken, aber es war ja schon immer eine der Stärken von Franz Adrian Wenzls Texten, dass sich darin das Profunde und das Banale so nah sind.
Blitz ist Gregor Tischbergers vorerst letztes Album als Bandmitglied. Platz 13 in den Austrian Album Charts - ein würdiges gegenseitiges Abschiedsgeschenk!


"Das eingängigste und musikalisch dringlichste Album der Band" Spiegel online

"Zackige Postpunk-Schrammel-Gewitter vom Feinsten und mal wieder ein paar neue beste Zeilen aller Zeiten." Süddeutsche Zeitung

"Ihr bisheriges Meisterstück!" Falter

"Blitz" ist mit Sicherheit das beste, kompletteste Album des Quartetts" Plattentests.de, Platte der Woche
Atlantis

Atlantis

1. Atlantis
2. Lonely Planet
3. ADHS
4. Kilometerweit Weizen
5. Abfahrt Slalom Super-G
6. Ein Fall fürs Jugendamt
7. Meine Zunge ist leer
8. Wenn einer sagt

Produktion: Kreisky & Gregor Tischberger
Aufnahme: Gregor Tischberger & Mathias Kastner
Studio: Goldlack Studio Wien
Mix: Alex 'Feia' Tomann
Mastering: Martin Scheer
Artwork: Klaus Mitter
Bandportrait: Franz Braun

Wohnzimmer Records 2021

Es gibt auf dem neuen Kreisky-Album kein Meer, kein versunkenes Inselreich und keinen Indiana Jones, der danach taucht. Und doch ist der Titel „Atlantis“ ein guter Schlüssel, um den neuen Stücken auf den Grund zu gehen. Kreisky sind hier auf der Suche nach Mystischem und Verschollenem, nach den Überresten der eigenen Jugend, nach zu Tode justierten Idealen, nach unwiderruflich Verlorenem.

Menschen brechen in diesen Liedern, Menschen werden gebrochen, Menschen isolieren sich, um nicht gebrochen zu werden, oder aber – und das ist in seinem offen zur Schau gestellten Optimismus ein deutliches Novum für die "Großmeister des Grant" – sie lassen sich nicht brechen. "Wenn einer sagt, was du da machst, ist der letzte Dreck – sag: Es ist mein Dreck!"


"Kreisky am Höhepunkt ihrer Kunst des manisch-depressiven Irreseins." Radio FM4

VERSTREUTES

VERSTREUTES

1. Jacqueline (2008)
2. Tormann (2008)
3. Blasen (2009)
4. Ballett I (2013)
5. Ballett II (2013)
6. Austrian Psychos (2016)
7. Aber andererseits (2017)
8. Das Fleisch wird knapp (2018)
9. Kalif (2019)
Einige Kreisky-Stücke sind nicht auf den Band-Tonträgern zu finden, das sind Compilationbeiträge, Outtakes, Kollaborationen:
- JACQUELINE ist im Rahmen des "Name" Samplers von Pumpkin Records erstmalig erschienen.
- Aus derselben Aufnahmesession zwischen den ersten beiden Alben stammt auch TORMANN, ein thematisch passendes Stück zur Fußballlieder-Sammlung "Lieber ein Verlierer sein" (Las Vegas Records).
- BLASEN ist ein Outtake aus der "Meine Schuld..."-Session und findet sich auf den Compilations "33 1/3" (Vinyl, pumpkin records) & "Neonbeats" (CD, Klanggalerie).
- BALLETT I & BALLETT II ist ein Liederpaar, das für ein Single-Box-Projekt der tollen Grazer Band The Striggles geschrieben wurde
- AUSTRIAN PSYCHOS ist ein Stück der Linzer Hip-Hop-Meister Texta aus deren Album "Nichts dagegen, aber" (Tonträger Records), die dafür die Kreisky-Nummer "Die Menschen sind schlecht" gesamplet haben. Text und Gesang im Refrain wurden wiederum von Franz Adrian Wenzl und Martin Max Offenhuber beigetragen.
- ABER ANDERERSEITS ist eine Coverversion der hochgeschätzten Hamburger Band Die Sterne, erhältlich auf deren Jubiläumsalbum "Mach's besser" (Materie Records).
- DAS FLEISCH WIRD KNAPP und KALIF sind Outtakes aus den "Blitz"-Sessions. Ersteres ist als auf 100 Stück limitierte Kreisky/Tracker-Split-Single bei Noise Appeal erschienen, zweiteres erschien im Rahmen des Record Store Day 2019 als Split-Single mit Satan! Satan! Satan! auf KONKORD.
VIEL GUT ESSEN

VIEL GUT ESSEN

Premiere: 17. Oktober 2017
Theater im Rabenhof Wien in Koproduktion mit der ARGEkultur Salzburg

VIEL GUT ESSEN
Von: Sibylle Berg & Kreisky
Regie: Sibylle Berg
Mit: Franz Adrian Wenzl, Franz Adrian Wenzl, Martin Max Offenhuber, Lelo Brossmann, Klaus Mitter
Chor: Bernd Supper, Willi Landl, Maximilian Atteneder
Bühne: Dominique Wiesbauer
Kostüme: Amelie Goetzl
Komposition Chor: Michael Mautner
Staging: Petra Kreuzer und Matthias Jodl

Unser Nestroy-nominiertes Theater-Großprojekt nach einem Text (und unter der Regie!) von SIBYLLE BERG. Das Stück enthielt unter anderem etliche speziell dafür geschriebene Kreisky-Songs – darunter das auch oft bei Konzerten gespielte „Angst in billigen Halbschuhen“, einen griechisch gedachten Herrenchor bestehend aus Martin, Klaus und Helmuth, sowie Willi Landl, Maximilian Atteneder (Catastrophe and Cure) und Bernd Supper (The Scarabeusdream) und einen substanziellen Monolog unseres Sängers Franz, weswegen man das Stück durchaus als sein offizielles Schauspiel-Debüt sehen kann. Man darf also sagen: SCHEISSE, SCHAUSPIELER, aber jetzt wirklich!

VIEL GUT ESSEN ist eine Reise in das Herz der Finsternis unserer Zeit. Eine Reise durch ein Europa, in dem nicht mehr klar ist, was Recht ist und was rechts. Sibylle Bergs Text, den wir aus dem Hochdeutschen in unsere österreichische „Zulu-Sprache“ (Berg) übersetzt haben, kommt unserer Musik und unserer KREISKY-Erzählhaltung sehr nahe. Ein Mensch am Abgrund, ein Mensch in der Verteidigungshaltung. Kein netter Mensch, aber einer, den man vielleicht besser verstehen kann als einem lieb ist.

Ein Hochrisikounternehmen für uns als Band, denn Konzert und Platten, das können wir, aber am Theater hätte es uns auch passieren können, dass alles voll in den Arsch geht und wir am Schluss in Scheißkostümen auf der Bühne stehen, als Lachnummern, und den Text vergessen. Ist aber nicht passiert. Hätte aber passieren können!


„Ein schroffer, harter, bestürzender Abend. Im Rabenhof ist wieder einmal ein Coup gelungen.“ Die Presse

„Das ist Musiktheater im allerbesten Sinn. Und eine kluge, zeitgemäße, aufwühlende und ja, auch wahnsinnig witzige Studie in Entfremdung.“ Profil

„Ein mitreißender und zugleich nachdenklich stimmender Abend“ ORF

„Beängstigend gut“ Kurier